05.02.2017, 15 Uhr: Nur Schmerz, Blut und Tränen!? Christusdarstellungen im Wandel der Zeiten

Das Kruzifix – wörtlich „ans Kreuz geheftet“ – ist wohl das wichtigste Symbol der Christenheit. Das Diözesanmuseum birgt großartige Beispiele aus der Romanik, Gotik, Renaissance und dem Barock. Das Bild und der Blick der Menschen und Gläubigen wandeln sich in jeder Epoche fundamental auf das Opfer Christi.

Jörg Widmann M.A., Historiker, Tübingen

Dauer: ca. 60 Minuten
Eintritt: 5,– €
Eine Voranmeldung bis 2 Tage vor der Veranstaltung ist erforderlich.

Die beliebte Reihe „Auf Tuchfühlung! – Neue Perspektiven auf alte Kunst“ lädt 2017 zu Reisen und Aufbrüchen ein – vor denkbar weitem Horizont: Da geht es um heilige Schätze aus der griechischen Ostkirche des 5. bis 12. Jahrhunderts ebenso wie um den schöpferischen Wandel des Christusbildes im Abendland. Wir erkunden, was Bibel und Kunstwerke zum Thema Aufbruch und Neuanfang zu sagen haben – in unmittelbarem Gegenwartsbezug. Und wir wagen einen weiten Sprung – in das Alte Indien und zu seinen Kunstschätzen im Rietberg-Museum Zürich. Zu alledem laden wir Sie in das mittelalterliche Rottweil ein, erleben ein „berührendes“ Phänomen wie heilende und heilige Hände und erschließen uns die aussagekräftigen Rückseiten von Tafelbildern und Skulpturen.