06.10.2017: Von Luther bis Zwingli – Reformatorenbilder und die Entwicklung der Denkmalkultur im 19. Jahrhundert

1821 wurde in Wittenberg das erste öffentliche Lutherdenkmal errichtet. Dieses Ereignis fällt damit in die Zeit der Entstehung des Bürger- und Nationaldenkmals. Der Vortrag beleuchtet an herausragenden Beispielen die Entstehung, Entwicklung und Bedeutung der Reformationsdenkmäler im Zusammenhang der Denkmälerentwicklung im 19. Jahrhundert.

Dr. Melanie Prange, Diözesanmuseum Rottenburg

Ort: Landeskirchliches Archiv in Stuttgart-Möhringen, im Rahmen der Tagung „Erinnerungskulturen. Reformations- und Lutherfeiern in der Region“ des Landeskirchlichen Archivs, der Abteilung Landesgeschichte des Historischen Instituts der Universität Stuttgart und des Vereins für württembergische Kirchengeschichte.

Ein Vortrag aus der Reihe „Reformation und ­Katholische Reform – Veranstaltungen zum Reformations­jubiläum“.

Das Diözesanmuseum Rottenburg leistet mit einem vielfältigen Rahmenprogramm einen Beitrag zum 500-jährige Reformations-Jubiläum: In Vorträgen und Führungen erkunden wir neue Zugänge zu Reformation und Katholischer Reform. Auch musikalisch beleuchten wir das Zeitalter. Für Schulklassen steht ein individuell buchbarer Workshop auf dem Programm. Herzliche Einladung an alle!