16.11.2014, 15 Uhr: „Einführung in das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart“

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Mit den Worten „Requiem aeternam dona eis, Domine, et lux perpetua luceat eis – Herr, gib ihnen die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihnen“ beginnt die katholische Totenmesse. Deren Liturgie entwickelte sich im frühen Mittelalter und erfuhr im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Veränderungen. Seit dem 2. Vatikanischen Konzil steht die österliche Hoffnung im Zentrum des Gedenkens an die Verstorbenen.

Im Sommer 1791 erhielt Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) den Auftrag, ein Requiem in lateinischer Sprache zu vertonen. Auf dem Höhepunkt seines Könnens begann Mozart mit der -Arbeit, erkrankte jedoch schwer und verstarb, bevor er das Werk vollenden konnte. Er hinterließ mit dem Requiem eine Komposition, die zu den bedeutendsten der abendländischen Kirchenmusik zählt.

Marion Fahrenkämper spricht über die Entstehung und Bedeutung von Mozarts Requiem (Musikbeispiele vom Tonträger). Melanie Prange ergänzt die Ausführungen mit einem Exkurs zur Funeralkultur aus kunsthistorischer Sicht.

Marion Fahrenkämper, M.A. (Musikgeschichte)
Dr. Melanie Prange (Kunstgeschichte)

Einführung zum Konzert der Domsingschule Rottenburg am 23.11.2014 um 17 Uhr in der Domkirche St. Martin mit der Aufführung des Requiems KV 626 von W. A. Mozart und des 42. Psalms op. 42 von F. Mendelssohn-Bartholdy.

Dauer ca. 60 Minuten

Eintritt frei