16.04.2016, 15 Uhr: Tempel des Heiligen Geistes oder Madensack? Körperwissen in der christlichen Kunst

Auf Tuchfühlung! Neue Perspektiven auf Alte Kunst

Erneut laden wir Sie ein, auf Tuchfühlung zu gehen, sich von christlicher Kunst berühren und faszinieren zu lassen – mit überraschenden Zugängen:
Was berichten Kunstwerke über unseren Leib, über die Sinne? Was künden sie von Entsagung und Askese? Wie entstehen diese aussagekräftigen Kunstwerke, wie wird ein mittelalterlicher Wandelaltar gefertigt? Weiterhin erkunden wir die spät­mit­telal­terliche Metropole Ulm, deren Kunstschaffen im Diözesanmuseum reich vertreten ist. Erstmals bieten wir auch Exkursionen in die Kunstmuseen von Karlsruhe und Rottweil an, die mit der Rottenburger Sammlung eng verbunden sind.

Heilige, athletische, verwundbare, sinnliche, gebrechliche oder lichterfüllte Leiber – in vielen Facetten spielt der menschliche Leib eine zentrale Rolle in der christlichen Kunst. Mit gutem Grund: Im Christentum hat Gott selbst einen menschlichen Leib angenommen, ist in voller Hinsicht Mensch geworden. Wir betrachten Darstellungen des Leibes und erkunden christliches Körperwissen aus Mittelalter und Barock.

Dr. Milan Wehnert, Diözesanmuseum Rottenburg

Dauer: ca. 60 Minuten
Eintritt: 5,– €
Eine Voranmeldung bis 2 Tage vor der Veranstaltung ist erforderlich.

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Plakat_Auf_Tuchfuehlung_2016_web