19.03.2016, 15 Uhr: Zeigen und Verbergen – Entstehung und Geheimnis der spätmittelalterlichen Flügelretabel

Auf Tuchfühlung! Neue Perspektiven auf Alte Kunst

Erneut laden wir Sie ein, auf Tuchfühlung zu gehen, sich von christlicher Kunst berühren und faszinieren zu lassen – mit überraschenden Zugängen:
Was berichten Kunstwerke über unseren Leib, über die Sinne? Was künden sie von Entsagung und Askese? Wie entstehen diese aussagekräftigen Kunstwerke, wie wird ein mittelalterlicher Wandelaltar gefertigt? Weiterhin erkunden wir die spät­mit­telal­terliche Metropole Ulm, deren Kunstschaffen im Diözesanmuseum reich vertreten ist. Erstmals bieten wir auch Exkursionen in die Kunstmuseen von Karlsruhe und Rottweil an, die mit der Rottenburger Sammlung eng verbunden sind.

Im Gegensatz zu vielen Wandelretabeln, die nur noch als Einzelbilder erhalten sind, ist der Braunsbacher Altar ein weitgehend vollständiger Altaraufsatz. Wie muss man sich seine Entstehung vorstellen? Wer sind die in ­Malerei, Relief und Skulptur dargestellten Heiligen und welche Bedeutung haben sie um 1500 gehabt? Und nicht zuletzt – wann und warum wurden die Flügel geöffnet und geschlossen?

Elisabeth Krebs M. A., Restauratorin/Kunsthistorikerin, Tübingen
Judith Welsch-Körntgen, Kunstpädagogin/Theologin, Stuttgart

Dauer: ca. 60 Minuten
Eintritt: 5,– €
Eine Voranmeldung bis 2 Tage vor der Veranstaltung ist erforderlich.

Flyer_Auf_Tuchfuehlung_2016_web
Plakat_Auf_Tuchfuehlung_2016_web