04.05.2014, 14 Uhr: „Magnificat anima mea Dominum“

magnificat_engel

Der Lobgesang Mariens

Mit den Worten „Meine Seele erhebt den Herrn – Magnificat anima mea Dominum“ beginnt das Magnificat, der Lobgesang Mariens. Niedergeschrieben vom Evangelisten Lukas (Lk 1,46–55), gehört es als eines der drei Cantica des Neuen Testaments zu den herausragenden Texten der Bibel. Dem entspricht seine zentrale Stellung im klösterlichen Stundengebet der katholischen Tradition. Auf Grund seiner theologischen und liturgischen Bedeutung gehört das Magnificat zu den meist vertonten Texten der Kirchenmusik.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht eine Kostbarkeit aus den Sammlungsbeständen des Diözesanmuseums Rottenburg: die Verkündigung an Maria (Allgäu/Tirol, um 1510) aus der Hand eines unbekannten Meisters. Melanie Prange erläutert das Gemälde und seine Ikonographie, Marion Fahrenkämper spricht über den Lobgesang der Maria, seine Entstehung, Bedeutung und seine Vertonungen. Voran geht dem ein kleines Konzert der Rottenburger Domsingknaben unter der Leitung von Peter Lorenz und Ruben J. Sturm an der Orgel mit Vertonungen des „Magnificat“ und „Ave Maria“ von Palestrina, Schütz, Lachner, J. S. Bach, Stanford und Rutter.

14:00 Uhr
Hauskapelle des Priester­seminars der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Eingang über ­Johann-Baptist-Hirscher-Haus ­neben dem Diözesanmuseum)

14:45 Uhr
Diözesanmuseum Rottenburg

Dauer der Veranstaltung insgesamt ca. 90 Minuten, anschließend kleiner Apéro

Mit Voranmeldung (Tel. oder E-Mail an das Diözesanmuseum) aufgrund begrenzter Platzzahl

Eintritt frei, angemessene Spende für die Arbeit der Domsingknaben erbeten

Dr. Melanie Prange (Kunstgeschichte)
Marion Fahrenkämper, M. A. (Musikgeschichte)
Rottenburger Domsingknaben, Ruben J. Sturm (Orgel), Leitung Peter Lorenz