Das Diözesanmuseum Rottenburg startet heute auf seiner Homepage mit einem neuen Bewegtbild-Format. Darin nehmen der Theologe und Archäologe Matthias Raidt und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diözesanmuseums die Besucher mit auf spannende Reisen ins Mittelalter und stellen Grabungsfunde aus dem Gebiet der Sülchenkirche bei Rottenburg vor, einem im süddeutschen Raum einzigartigen Platz, der seit dem 6. Jahrhundert ununterbrochen als Bestattungsort genutzt wird.

In der ersten Folge erläutert Raidt, was es mit dem so sogenannten „Jungen mit dem Schwert“ auf sich hat. In dessen Grab aus dem 7. Jahrhundert fanden die Archäologen nicht nur das als Beigabe in der damaligen Zeit für ein Jungengrab übliche Kurzschwert, sondern auch ein Langschwert, das normalerweise in besser ausgestatteten Gräbern erwachsener Männer auftaucht. Wie also kam nun dieses Schwert in das Jungengrab? Raidt liefert die spannend erzählte Antwort auf diese Frage. Die weiteren Folgen der neuen Reihe sollen in regelmäßigen Abständen auf der Museumswebsite veröffentlicht werden, das nächste Video bereits Anfang März. Matthias Raidt wird darin über „Das Mädchen mit der Goldmünze auf dem Mund“ sprechen.