So verdeutlicht die Einordnung der Sülchener Grabbeigaben in einen größeren Zusammenhang, dass Südwestdeutschland im 6. und 7. Jahrhundert keineswegs ein homogener Kultur- und Glaubensraum war. Die Relikte eröffnen einen großen Horizont unterschiedlicher kultureller Zugehörigkeiten und Identitäten, unterschiedlicher Religionen sowie unterschiedlicher Herrschaftsstrukturen.

Die Zusammenschau reicher frühmittelalterlicher Grabensembles und Objekte aus Sülchen und den archäologischen Sammlungen Baden-Württembergs – darunter einzigartige Kostbarkeiten wie das Frauengrab aus Schwenningen (frühes 6. Jh., Landesmuseum Württemberg) – präsentieren uns ein Zeitalter im Fluss: Das Frühe Mittelalter war geprägt von Mobilität, Austausch und Vernetzung zwischen unterschiedlichen Kultur- und Glaubensräumen.

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