Der andere Blick: Was hinter Dingen in mittelalterlichen Gemälden steckt
Porridge, Toilettenbürste, Posthorn? Was hinter den Dingen in mittelalterlichen Gemälden steckt.
In der Führungsreihe Der andere Blick werfen Kurator:innen und Kunstvermittler:innen der Kunsthalle gemeinsam mit Vertreter:innen eines bestimmten Fachgebiets einen Blick auf ein Kunstwerk und eröffnen dabei ungewöhnliche Perspektiven.
Ob stärkende Nahrung für eine frisch gebackene Mutter oder kostbarste Geschenkverpackungen für den erhofften Retter – mittelalterliche Gemälde sind voller Gegenstände und Gesten, die uns heute oft fremd erscheinen.
Gemeinsam widmen sich Dr. Iris Dostal-Melchinger, Kunstinventarisierung Diözesanmuseum Rottenburg, und Dr. Tamara Engert, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, den Geschichten hinter diesen Objekten und Handlungen. Funktionsentschlüsselung im gemalten privaten, aber vor allem kirchlichen Raum des 15. Jahrhunderts.
Die Anmeldung erfolgt per Mail an info@kunsthalle-karlsruhe.de.
Datum: –
Ort: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Hermann-Veit-Straße 6, 76135 Karlsruhe
mit: Dr. Iris Dostal-Melchinger, Kunstinventarisierung Diözesanmuseum Rottenburg, im Gespräch mit Dr. Tamara Engert, Kunstvermittlung Kunsthalle
Preis: kostenlos

Strahlkraft – Vernissage & Konzert
Am Samstag ist es soweit – wir eröffnen unsere Weihnachtsausstellung „Strahlkraft“!
26 ausgewählte Werke unserer Dauersammlung zeigen die vielfältigen Bedeutungen und Funktionen von Licht im Sakralen und in der Kunst.
Neben spätmittelalterlichen Gemälden, Skulpturen und barocken Goldschmiedearbeiten sind auch zehn zeitgenössische Werke zu sehen, die den Blick auf Licht bis ins Jetzt weiten.
Anlässlich der Eröffnung am 3. Dezember werden fünf der sechs ausstellenden Künstler:innen im Museum anwesend sein.
Am Wochenende gibt es Kunst nicht nur für die Augen, sondern auch für die Ohren: die öffentliche Vernissage beginnt um 18 Uhr mit einem Adventskonzert.
Die Sopranistin Gundrun Kohlruss und Andreas Kersten am Klavier stimmen uns mit Werken von Händel, Mendelssohn, Bartholdy und Mozart auf Weihnachten ein.
Der Eintritt ist frei, für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Wir freuen uns auf Sie!
Datum: 3. Dezember 2022, 18:00–20:00 Uhr
Ort: Diözesanmuseum Rottenburg, Karmeliterstr. 9, 72018 Rottenburg am Neckar
mit: Gundrun Kohlruss (Sopranin), Andreas Kersten (Klavier)
Preis: kostenlos
Weitere Informationen finden Sie hier:
https://dioezesanmuseum-rottenburg.de/ausstellung/strahlkraft/

Beflügelt durch den Advent
Mit einem Rendezvous von Kunst und Musik lassen sich auch die letzten schmuddeligen Novembertage erhellen: Am Wochenende beginnt unsere vorweihnachtliche Konzertreihe „Beflügelt“, die Sie bis in die Adventszeit begleiten wird.
Inmitten unserer Schausammlung erklingen die Werke alter Meister in neuem Licht. Das erste Konzert am Samstag, 25.11., ist Johann Sebastian Bach gewidmet. Die japanische Pianistin Shoko Hayashizaki entführt auf eine Reise durch das „Italienische Konzert“ und andere zeitlose und beliebte Klavierwerke Bachs wie die „Französischen Suiten“, „Chromatische Fantasie“ und „Fuge BWV 903“.
Am Totensonntag, 26.11., interpretiert das Klavierduo Hayashizaki-Hagemann Johannes Brahms‘ „Ein deutsches Requiem“ in einer bewegenden Fassung für vier Hände.
Die „Winterreise“, Franz Schuberts berühmtester Liedzyklus, entfaltet am Sonntag, 3.12., seine berückende Wirkung in einer außergewöhnlichen Fassung von Gregor Meyer. Das Klangfarbenspektrum der herausragenden Solisten Johannes Held (Bariton) und Kerstin Mörk (Klavier) wird durch den Kammerchor Stuttgart Vokal unter der Leitung von Karin Oehler erweitert.
Mit dem Akkordeonisten Nepomuk Golding findet die Konzertserie einen stimmungsvollen Abschluss. Sein virtuoses Spiel präsentiert am Samstag, 9.12., Werke zeitgenössischer Komponist:innen und macht alte Werke neu erlebbar.
Am gleichen Tag, um 15 Uhr, findet außerdem ein besonderes Ereignis statt: Ein weihnachtliches Mitmach-Konzert, organisiert in Kooperation mit der Musikschule Rottenburg, verspricht einen inspirierenden Nachmittag für die jüngsten Musikliebhaber:innen.
Alle Konzerte finden von 17 bis 18 Uhr statt, das Kinderkonzert beginnt um 15 Uhr. Der Eintritt zu den Konzerten beträgt 10 Euro, das Kinderkonzert ist kostenfrei.
„Aus Licht gebaut“
Podiumsgespräch zur Bedeutung des Lichts in (Sakral-)Architektur und Städtebau | Strahlkraft
Licht spielt in nahezu allen Weltreligionen eine übergeordnete Rolle und schafft in Gebetsstätten, Tempeln und Kirchen eine sakrale Atmosphäre. Während sich der Baustil stetig wandelt, bleibt der Bezug zum Licht bestehen. Was in Sakralbauten Anwendung findet, gilt auch außerhalb der Religion: Licht trägt entschieden zur Raumwirkung bei und ist ein wesentliches Element historischer und zeitgenössischer Architektur. Im Podiumsgespräch soll der vielschichtige Einsatz von Licht im Raum erschlossen werden – auch in Hinblick auf die derzeitige Energiekrise und die Notwendigkeit der Ressourcenschonung.
Datum: 26. Januar 2023, 18:00–19:30 Uhr
Ort: Diözesanmuseum Rottenburg, Karmeliterstr. 9, 72018 Rottenburg am Neckar
Gesprächsteilnehmer:
Andreas Danler (Bartenbach GmbH, Tirol)
Diözesanbaumeister Dr. Thomas Schwieren (Diözese Rottenburg-Stuttgart)
Gesprächsleitung:
Dr.in Melanie Prange (Leiterin Diözesanmuseum Rottenburg)
Preis: 5 Euro


© Diözesanmuseum, Foto: Kai Loges
Licht – das (un)ergründliche Phänomen
Licht – das (un)ergründliche Phänomen
Am Sonntag, 12. Februar 2023 um 15.00 Uhr, findet im Diözesanmuseum ein Podiumsgespräch zum Thema „Licht – das (un)ergründliche Phänomen“ statt.
Licht ist die Aktion des Weltalls. So schreibt der Dichter Novalis gegen Ende des 18. Jahrhunderts in einem Fragment zur Lichtlehre. Physik und Theologie vertreten zwei voneinander sehr unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Licht – und dennoch spielt das Phänomen in beiden Gebieten eine überragende Rolle. Im Licht werden Weltinhalte überhaupt erstwahrnehmbar und durch das Licht Gotteserfahrungen beschreibbar. Im lockeren Gespräch tauschen sich zwei Wissenschaftler über die zentrale Bedeutung von Licht aus der Sicht der jeweiligen Disziplinen aus.
Am Gespräch nehmen teil:
Prof. Dr. Claus Zimmermann (Eberhard-Karls-Universität Tübingen / Physikalisches Institut (PIT), Arbeitsbereich Atomphysik und Quantenoptik)
Prof. Dr. Johannes Brachtendorf (Eberhard-Karls-Universität Tübingen / Katholisch-Theologische Fakultät, Lehrstuhl für Philosophische Grundfragen der Theologie)
Anmeldung & weitere Infos unter:
Diözesanmuseum Rottenburg,
Email: museum@bo.drs.de oder Telefon: 07472/922-182.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich aber erwünscht.
Premiere: „Glaube + Kunst“
Filmpremiere „GLAUBE + KUNST“
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich lade Sie herzlich zur Premiere des Dokumentarfilms „GLAUBE+KUNST“ ein und freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen in die Wechselseitigkeit von Glaube und Kunst einzutauchen und der Frage nachzugehen, ob „religiöse Kunst“ heute überhaupt noch möglich ist.
Ihr Bischof Dr. Gebhard Fürst
Ort: Kino EM – Innenstadtkinos, Bolzstraße 4, 70173 Stuttgart
Datum: 24. März 2023
Einlass ab 18.00 Uhr, Beginn 18.30 Uhr
Zusammenfassung
Das vielfältige Wechselspiel zwischen Glaube und Kunst ist das Thema dieses Dokumentarfilms: Wie transzendent ist die Kunst? Wie viel Ästhetik bedarf der Glaube? Ist „religiöse Kunst“ überhaupt noch möglich, und wenn ja, wie?
Glaube + Kunst nähert sich diesen Fragen anhand von Werken aus unterschiedlichen Epochen der Kunstgeschichte – vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Dabei zeigt sich: es gibt eine Kontinuität der Themen über die Jahrhunderte hinweg. Die Zerbrechlichkeit menschlicher Existenz ist eine Grunderfahrung, die Künstler:innen bis heute inspiriert. Sie spiegelt sich in dem vor mehr als 500 Jahren entstandenen Isenheimer Altar von Matthias Grünewald ebenso wie in Joseph Beuys’ Installation Zeige Deine Wunde aus dem Jahr 1976.
Was ist das Gemeinsame? Was das Trennende?
Darüber hinaus besucht der Film Künstler:innen in ihren Ateliers und befragt sie zu ihren Arbeiten und zu ihrer Motivation, sich in der Kunst mit Fragen des Glaubens zu beschäftigen.
Dokumentation: 45 Minuten
Regisseur: Dominik Wessely
Im Anschluss an die Vorführung findet eine kurze Diskussionsrunde mit Regisseur Dominik Wessely und Bischof Dr. Gebhard Fürst statt.
Anmeldung unter: https://www.kbw-stuttgart.de/veranstaltungen/240323-glaube-kunst/
Mariendarstellungen im Laufe der Geschichte
Sternenkranz, Schutzmantel, Brustpanzer - Mariendarstellungen im Laufe der Geschichte
Was verbirgt sich hinter der Maria in St. Michael in Tübingen?
In St. Michael gibt es schon seit einiger Zeit Überlegungen, um die Marienfigur in der Kirche zu ersetzen – nach Überzeugung einiger handelt es sich nämlich um keine Mariendarstellung. Damit die Gemeinde und der Kirchengemeinderat sich selbst ein Bild machen können, wird Dr. Melanie Prange, Diözesankonservatorin und Leiterin des Diözesanmuseums Rottenburg, über Mariendarstellungen im Laufe der Geschichte und die Zusammenhänge mit dem Frauenbild der jeweiligen Zeit berichten.
Ort: Gemeindehaus St. Michael
Datum: 13. Juni 2023, 19.15 Uhr
Foto: Madonna mit Krone und Zepter, 2. Hälfte 18. Jahrhundert, Hohenheim, St. Antonius, © Diözesanmuseum, Fachstelle Kunstinventarisierung
Sommerferienprogramm der Stadt Rottenburg
Drachenblut und Purpurschnecke, Tintenstein und Hühnerei - Malen wie im Mittelalter
Wir machen einen Ausflug in die spannende Welt des Mittelalters und erkunden die Gemälde des Diözesanmuseums.
Dabei lernen wir allerlei seltsame Geschichten, Farben und Materialien kennen. Im Anschluss bauen wir einen Keilrahmen aus Holz und Leinwand und stellen unsere eigene Farben her, – natürlich darf damit auch gemalt werden.
Für Kinder 8-10 Jahre
Wann: Samstag, 05. August 2023, 11.00 – 14.00 Uhr
Treffpunkt: Diözesanmuseum Rottenburg,
Wir „schnuppern“ durch das Museum und gehen im Anschluss gemeinsam in die KunstGasse: dort können alle Kinder auch abgeholt werden. Den Eingang zu unserer KunstGasse findet Ihr direkt links neben der Theo-Buchhandlung (Karmeliterstr.2, Rottenburg).
Kosten: Eintritt ins Museum frei. Materialbeitrag: 6 Euro pro Person.
Bitte mitbringen: Ein Vesper und etwas zu trinken.Kleidung, die schmutzig werden darf.
Aktuell sind noch wenige Plätze frei.
Meldet Euch gerne im Museum, wenn Ihr Lust auf ein kleines Abendteuer mit Pinsel und Farbe habt. Wir freuen uns auf Euch!
Feierstunde im Bischof-Sproll-Gedenkort
„Ist und bleibt Vorbild im Glauben“
Mit einer Feierstunde eröffnete Bischof Dr. Gebhard Fürst am Dienstagabend die Gedenkstätte für Bekennerbischof Joannes Baptista Sproll.
Mit einer Feierstunde eröffnete Bischof Dr. Gebhard Fürst am Dienstagabend eine Gedenkstätte für seinen Amtsvorgänger Johannes Baptista Sproll, der von den Nationalsozialisten als einziger Bischof in Deutschland aus seiner Diözese verbannt worden war. Das Interesse an dem neuen Gedenkort im Bischöflichen Ordinariat war so groß, dass die im Foyer bereitgestellten Stühle nicht ausreichten, um allen einen Sitzplatz zu bieten.
Bischof Sproll und sein aus dem Glauben heraus gewonnener Widerstand gegen die NS-Diktatur dürfe nicht in Vergessenheit geraten, betonte Fürst bei seiner Begrüßung und erinnerte im Beisein des früheren baden-württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel daran, dass im Jahr 2006 bei einem gemeinsamen Besuch in der Gedenkstätte für die Glaubenszeugen des 20. Jahrhunderts in Rom einer der Steine niedergelegt worden war, mit dem die Nazis 1938 die Scheiben des Arbeitszimmers von Bischof Sproll im vormaligen bischöflichen Palais eingeworfen hatten, in dessen Eingangsbereich sich der neue Gedenkort befindet.
Gedenken braucht einen Ort
„Gedenken braucht einen Ort, gerade auch in Rottenburg, am Bischofssitz. Deshalb liegt mir die Errichtung dieser Gedenkstätte genau hier sehr am Herzen und ich freue mich sehr, dass wir hier nun einen herausragenden Gedenkort haben“, hielt Bischof Fürst bei seiner Ansprache fest und erinnerte daran, dass 2011 ein Seligsprechungsverfahren für Bischof Sproll eröffnet wurde, das „hoffentlich positiv beschieden wird“.
Die von Dr. Melanie Prange, Leiterin des Diözesanmuseums, und Dr. Herbert Aderbauer vom Diözesanarchiv unter Mitwirkung des Stuttgarter Büros „von Jacobs. Ausstellungsgestaltung – Innenarchitektur“ konzipierte Gedenkstätte lade Besucher:innen anhand von sieben chronologisch gereihten Themenbereichen mit Texten, Bildern und Objekten zu einer Einführung in das Wirken von Bischof Sproll ein. Darüber hinaus biete die Ausstellung durch eine multimediale Präsentation die Möglichkeit, im Rahmen von Führungen noch mehr über Bischof Sproll zu erfahren.
Orientierung und Vorbild
„Die Gedenkstätte ist für eine große Öffentlichkeit konzipiert: Auch Gruppen können und sollen kommen. Insbesondere für Schulklassen wäre ein Besuch für den Geschichts- und Religionsunterricht zum Thema christlicher Glaube und Widerstand relevant“, hob der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart hervor und verwies auf Sprolls auch für die kommende Generation Orientierung und Vorbild gebende Haltung zu Themen wie Rassismus und Nationalismus sowie auf Sprolls Einsatz für den Frieden. Von besonderer Bedeutung dabei sei, dass Bischof Sproll alles „ganz aus seinem christlichen Glauben heraus tat“, unterstrich Bischof Fürst. „Er ist und bleibt Vorbild im Glauben.“
Neben Kardinal Graf von Galen sei Sproll der einzige Bischof, der sich den Nationalsozialisten öffentlich und entschieden in den Weg stellte – und dies früher als von Galen, betonte Fürst und erinnerte, dass Sproll in der Diözese Rottenburg-Stuttgart seit Jahrzehnten von der Bevölkerung als Bekennerbischof verehrt wird, der der nationalsozialistischen Ideologie Widerstand leistete.
Außerhalb der Diözese sei Bischof Sproll jedoch leider nach wie vor zu wenig bekannt. „Wir müssen es uns deshalb weiterhin zur Aufgabe machen, seine Haltung und seine Taten allgemein bekannt zu machen: Dazu soll die Gedenkstätte beitragen“, hielt Bischof Fürst fest und verwies darauf, dass die Gedenkstätte vor diesem Hintergrund dem Bedürfnis nach Erinnerung, Rückbesinnung und auch nach dem Hereinholen in die Gegenwart Rechnung trage.
Ein besonderer Raum
Generalvikar Dr. Clemens Stroppel fasste es bei seiner Einladung zur Besichtigung der Gedenkstätte im Anschluss an den offiziellen Teil der feierlichen Eröffnung, die von einem Klarinetten-Quintett der Stadtkapelle Rottenburg musikalisch umrahmt wurde, so zusammen: Die Gedenkstätte befinde sich an dem Ort, an dem Bischof Sproll von den Nationalsozialisten abgeführt wurde, an den er nach dem Ende des NS-Regimes und der Zeit seiner Verbannung zurückkehrte, und an dem Ort, an dem er nach seinem Tode vor der Bestattung in der Bischofsgruft der Sülchenkirche aufgebahrt wurde.
Entstanden ist der neue Gedenkort so an historischer Stelle im Eingangsbereich des früheren bischöflichen Palais. „Es ist die Eingangshalle zur einstigen Wohnung des Bischofs und damit die Innenseite des großen Holzportals, das die Nazis 1938 einschlugen, als sie das Haus stürmten, um Bischof Sproll zum Verlassen seiner Diözese zu zwingen“, erinnerte Dr. Herbert Aderbauer.
Dr. Dominik Burkard, Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Vorsitzender des Geschichtsvereins der Diözese Rottenburg-Stuttgart, ging in seinem Vortrag mit dem Titel „Rottenburg – Rom – Berlin. Der ‚Fall Sproll‘ im Fokus der Diplomatie“ anlässlich der Eröffnungsfeier der Frage nach, was seitens des Vatikans unternommen wurde, um Sproll zu Hilfe zu kommen. „Tat man überhaupt etwas oder ließ man den Rottenburger Bischof ‚im Regen stehen‘?“, stellte Burkard die Frage.
Hinweis
Der Gedenkort ist eine Zweigstelle des Diözesanmuseums in Rottenburg, bei dem es unter Telefon 07472 / 922180 und -82 sowie per E-Mail an museum@bo.drs.de weitere Informationen gibt.
Eröffnung im Mai 2023
Eröffnung und Einweihung des Bischof-Sproll-Gedenkortes
Die feierliche Einweihung des Bischof-Sproll-Gedenkortes durch Bischof Gebhard Fürst wird am Dienstag, dem 2. Mai, um 18.30 Uhr stattfinden.
Beteiligte an der Eröffnungsfeier sind:
- Bischof Dr. Gebhard Fürst
- Generalvikar Dr. Clemens Stroppel
- Prof. Dr. Dominik Burkard (Julius-Maximilans-Universität Würzburg / Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit / Vorsitzender des Geschichtsvereins der Diözese Rottenburg-Stuttgart)
- Marina von Jacobs (Büro von Jacobs)
- Dr. Herbert Aderbauer (Diözesanarchiv)
- Dr.in Melanie Prange (Leitung Diözesanmuseum)
Herzliche Einladung an alle Interessierte!
















