Advent, Advent – warum ein Lichtlein brennt!
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Ein Lichtlein? Oder doch gar 23? Woher kommt der Brauch, vier Kerzen in ein rundes Tannengrün zu stellen und jeden Sonntag eine zu entzünden? Matthias Raidt hat sich auf Spurensuche begeben. In unserer Reihe „Kruzifix!“ liefert er dieses Mal Faszination & Fakten rund um den Adventskranz.
Das Osternest - Der Hase ein listiger Eier-Dieb?
Woher kommt es, dass das christliche Osterfest mit bunten Hühner-Eiern und Hasen kombiniert wird? Wir begeben uns auf Spurensuche von HASE zu HASE bei Kruzifix! Fakten und Facetten.
Hokuspokus – das magische Missverständnis
Hokus Pokus Fidibus – wer kennt diesen Zauberspruch nicht! Woher stammt eigentlich diese Formulierung und hat sie wirklich etwas mit Hexerei zu tun? Matthias Raidt begibt sich in der neuen Folge „Kruzifix – Faszination & Fakten“ auf eine magische Reise durch einen Dschungel von Deutungen.
Schöpfungsmythen in Bewegung
Für alle, die es nicht miterleben konnten oder nochmal erleben möchten – die Performance „Von unseren Anfängen erzählen. Schöpfungsmythen in Wort, Musik und Tanz“ mit Felix Grützner (Tanz) , Patrick Bebelaar (Klavier) und Julia Hölzgen (Sprechkünstlerin) ist jetzt auf YouTube:
greifbar zart – Vernissage mit Poetry Slam
Eine Welt voller Poesie
Der Garten und die Ausstellungsräume des Diözesanmuseums werden diesen Sommer zum Schauplatz kühner Kontraste und überraschender Begegnungen. Von zerbrechlichen Glasblasen, die auf rauen Alabasteroberflächen haften, bis hin zu Bronzefiguren, die sanfte Zartheit ausstrahlen – in den Werken von Susanne Roewer finden unterschiedlichste, scheinbar unvereinbare Materialen zu einer poetischen Einheit zusammen. Die Ausstellung greifbar zart (8. Juli – 14. Oktober 2023) zeigt in Rottenburg Skulpturen und Installationen der Berliner Bildhauerin, die den Regeln der Schwerkraft trotzen und die Betrachtende durch ihre Anmut und kraftvolle Fragilität bezaubern.
Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung mit Poetry Slam am Samstag, 8. Juli, 18 Uhr!
Poetry Slam ist performte Bühnenliteratur. Im Garten des Museums und Priesterseminars treffen unterschiedliche Poet:innen aus ganz Deutschland aufeinander. Ein Feuerwerk aus Lyrik und Prosa, mal laut, mal leise vorgetragen. Und wer den Abend gewinnt, entscheidet wie immer das Publikum.
Moderiert wird der Abend von Asli Kücük, Landestheater Tübingen, und Wehwalt Koslovsky, Poetry Slam-Pionier und Weltmeister. Seit 1994 stand Koslovski über 2500 mal auf Bühnen in Europa, den USA und Japan. Er lebt und arbeitet als freier Bühnendichter, Rezitator, Literaturveranstalter, Vortragsreisender, Sprach- & Sprech-Coach und Kunsterzieher in Berlin.
Joannes Baptista Sproll und sein Bischofsstab
1927 wird Joannes Baptista Sproll Bischof der Diözese Rottenburg. Auf ersten Aufnahmen lässt er sich mit dem Bischofsstab seines Vorgängers Paul Wilhelm Keppler ablichten. Da es früher durchaus üblich war, den Stab des Vorgängers zu übernehmen, dachte man lange Zeit, Sproll habe keinen eigenen besessen. Wie aber ließ sich das in seiner Zeit als Weihbischof bewerkstelligen? Sprachen sich Bischof Keppler und Weihbischof Sproll am Wochenende ab, wer wann den Stab nutzen darf? Undenkbar, meint Diözesanarchivar Dr. Herbert Aderbauer und begibt sich auf die Suche.
Der andere Blick: Was hinter Dingen in mittelalterlichen Gemälden steckt
Porridge, Toilettenbürste, Posthorn? Was hinter den Dingen in mittelalterlichen Gemälden steckt.
In der Führungsreihe Der andere Blick werfen Kurator:innen und Kunstvermittler:innen der Kunsthalle gemeinsam mit Vertreter:innen eines bestimmten Fachgebiets einen Blick auf ein Kunstwerk und eröffnen dabei ungewöhnliche Perspektiven.
Ob stärkende Nahrung für eine frisch gebackene Mutter oder kostbarste Geschenkverpackungen für den erhofften Retter – mittelalterliche Gemälde sind voller Gegenstände und Gesten, die uns heute oft fremd erscheinen.
Gemeinsam widmen sich Dr. Iris Dostal-Melchinger, Kunstinventarisierung Diözesanmuseum Rottenburg, und Dr. Tamara Engert, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, den Geschichten hinter diesen Objekten und Handlungen. Funktionsentschlüsselung im gemalten privaten, aber vor allem kirchlichen Raum des 15. Jahrhunderts.
Die Anmeldung erfolgt per Mail an info@kunsthalle-karlsruhe.de.
Datum: –
Ort: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Hermann-Veit-Straße 6, 76135 Karlsruhe
mit: Dr. Iris Dostal-Melchinger, Kunstinventarisierung Diözesanmuseum Rottenburg, im Gespräch mit Dr. Tamara Engert, Kunstvermittlung Kunsthalle
Preis: kostenlos

Strahlkraft – Vernissage & Konzert
Am Samstag ist es soweit – wir eröffnen unsere Weihnachtsausstellung „Strahlkraft“!
26 ausgewählte Werke unserer Dauersammlung zeigen die vielfältigen Bedeutungen und Funktionen von Licht im Sakralen und in der Kunst.
Neben spätmittelalterlichen Gemälden, Skulpturen und barocken Goldschmiedearbeiten sind auch zehn zeitgenössische Werke zu sehen, die den Blick auf Licht bis ins Jetzt weiten.
Anlässlich der Eröffnung am 3. Dezember werden fünf der sechs ausstellenden Künstler:innen im Museum anwesend sein.
Am Wochenende gibt es Kunst nicht nur für die Augen, sondern auch für die Ohren: die öffentliche Vernissage beginnt um 18 Uhr mit einem Adventskonzert.
Die Sopranistin Gundrun Kohlruss und Andreas Kersten am Klavier stimmen uns mit Werken von Händel, Mendelssohn, Bartholdy und Mozart auf Weihnachten ein.
Der Eintritt ist frei, für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Wir freuen uns auf Sie!
Datum: 3. Dezember 2022, 18:00–20:00 Uhr
Ort: Diözesanmuseum Rottenburg, Karmeliterstr. 9, 72018 Rottenburg am Neckar
mit: Gundrun Kohlruss (Sopranin), Andreas Kersten (Klavier)
Preis: kostenlos
Weitere Informationen finden Sie hier:
https://dioezesanmuseum-rottenburg.de/ausstellung/strahlkraft/

Beflügelt durch den Advent
Mit einem Rendezvous von Kunst und Musik lassen sich auch die letzten schmuddeligen Novembertage erhellen: Am Wochenende beginnt unsere vorweihnachtliche Konzertreihe „Beflügelt“, die Sie bis in die Adventszeit begleiten wird.
Inmitten unserer Schausammlung erklingen die Werke alter Meister in neuem Licht. Das erste Konzert am Samstag, 25.11., ist Johann Sebastian Bach gewidmet. Die japanische Pianistin Shoko Hayashizaki entführt auf eine Reise durch das „Italienische Konzert“ und andere zeitlose und beliebte Klavierwerke Bachs wie die „Französischen Suiten“, „Chromatische Fantasie“ und „Fuge BWV 903“.
Am Totensonntag, 26.11., interpretiert das Klavierduo Hayashizaki-Hagemann Johannes Brahms‘ „Ein deutsches Requiem“ in einer bewegenden Fassung für vier Hände.
Die „Winterreise“, Franz Schuberts berühmtester Liedzyklus, entfaltet am Sonntag, 3.12., seine berückende Wirkung in einer außergewöhnlichen Fassung von Gregor Meyer. Das Klangfarbenspektrum der herausragenden Solisten Johannes Held (Bariton) und Kerstin Mörk (Klavier) wird durch den Kammerchor Stuttgart Vokal unter der Leitung von Karin Oehler erweitert.
Mit dem Akkordeonisten Nepomuk Golding findet die Konzertserie einen stimmungsvollen Abschluss. Sein virtuoses Spiel präsentiert am Samstag, 9.12., Werke zeitgenössischer Komponist:innen und macht alte Werke neu erlebbar.
Am gleichen Tag, um 15 Uhr, findet außerdem ein besonderes Ereignis statt: Ein weihnachtliches Mitmach-Konzert, organisiert in Kooperation mit der Musikschule Rottenburg, verspricht einen inspirierenden Nachmittag für die jüngsten Musikliebhaber:innen.
Alle Konzerte finden von 17 bis 18 Uhr statt, das Kinderkonzert beginnt um 15 Uhr. Der Eintritt zu den Konzerten beträgt 10 Euro, das Kinderkonzert ist kostenfrei.
„Aus Licht gebaut“
Podiumsgespräch zur Bedeutung des Lichts in (Sakral-)Architektur und Städtebau | Strahlkraft
Licht spielt in nahezu allen Weltreligionen eine übergeordnete Rolle und schafft in Gebetsstätten, Tempeln und Kirchen eine sakrale Atmosphäre. Während sich der Baustil stetig wandelt, bleibt der Bezug zum Licht bestehen. Was in Sakralbauten Anwendung findet, gilt auch außerhalb der Religion: Licht trägt entschieden zur Raumwirkung bei und ist ein wesentliches Element historischer und zeitgenössischer Architektur. Im Podiumsgespräch soll der vielschichtige Einsatz von Licht im Raum erschlossen werden – auch in Hinblick auf die derzeitige Energiekrise und die Notwendigkeit der Ressourcenschonung.
Datum: 26. Januar 2023, 18:00–19:30 Uhr
Ort: Diözesanmuseum Rottenburg, Karmeliterstr. 9, 72018 Rottenburg am Neckar
Gesprächsteilnehmer:
Andreas Danler (Bartenbach GmbH, Tirol)
Diözesanbaumeister Dr. Thomas Schwieren (Diözese Rottenburg-Stuttgart)
Gesprächsleitung:
Dr.in Melanie Prange (Leiterin Diözesanmuseum Rottenburg)
Preis: 5 Euro


© Diözesanmuseum, Foto: Kai Loges








